Zehn Tipps für die Nachtschicht

Die richtige Vorbereitung verhindert Müdigkeit während der Nachtschicht

Mit diesen zehn Tipps schläfst Du während deiner Nachtschicht nie wieder ein (Bild: Fotolia)

In der Pflege kann eine Nachtschicht ganz schön lang sein, wenn man wach bleiben und volle Präsenz zeigen muss. Hier einige Tipps, wie Du über die Müdigkeit die Oberhand behälst.

Die Nacht überlisten

Helle Beleuchtung am Arbeitsplatz wirkt wahre Wunder, die Müdigkeit zu überlisten. Mach‘ also mehr Licht an, dort wo Du Dich aufhälst.

Kaffee zur rechten Zeit

Kaffee ist durch seinen Koffeingehalt ein gutes Mittel, sich auf eine Nachtschicht vorzubereiten. Aber aufgepasst: Den Muntermacher solltest Du ein, zwei Stunden vor Dienstbeginn trinken, damit er seine Wirkung bis zum Schichtantritt entfaltet. Wenn Du nach Schichtende aber schlafen möchtest, solltest Du nach 2 Uhr keinen Kaffee mehr konsumieren.

Däumchen drehen allein reicht nicht

Damit Du wach bleibst, empfiehlt es sich, Dich ausreichend zu bewegen. Mach‘ Hampelmänner, Dehnübungen oder Liegestütz im Bereitschaftsraum. Vertritt Dir die Beine wenn möglich kurz im Freien, damit Dein Kreislauf in Schwung kommt – frische Luft belebt.

Essen als Energielieferant

Achte darauf, keine schweren oder fettigen Gerichte vor der Nachtschicht zu verzehren. Denn sie machen Deinen Körper träge und Dich müde. Leichte und kleine Mahlzeiten wie Joghurt, Quark, Salat oder Früchte sind dagegen hilfreich, die Nacht ohne knurrenden Magen zu überstehen.

Wer in der Nachtschicht rastet, schläft ein

Leerläufe erschweren die ohnehin schon anstrengende Arbeitsnacht und machen schläfrig. Es gibt immer etwas zu tun. Erledige kontinuierlich Aufgaben, die vielleicht über den Tag liegen geblieben sind. So geht die Zeit schneller rum und das Müdigkeitsgefühl setzt erst nach der Schicht ein.

 

Tag-Nacht-Wechsel trainieren

Damit Du besser in die Nachtschicht kommst, empfiehlt es sich, in den Tagen zuvor abends später ins Bett zu gehen, um den Rhythmus bereits anzupassen. Nach Möglichkeit stehst Du dann auch morgens später auf.

The dark night

Die Arbeit verlassen, wenn es draußen hell wird, ist gegen unsere Natur. Überliste Deinen Körper, in dem Du eine Sonnenbrille aufsetzt. So gewöhnst Du Dich gar nicht erst an den Tag. Dunkele zuhause, wenn möglich Deine Wohnung ab, damit Dir die ersten Sonnenstrahlen nicht den verdienten Schlaf rauben.

Leise, leiser, am leisesten

Es ist jetzt dunkel. Das Letzte was Du jetzt brauchst, sind Automotoren, die durchs Fenster röhren, den Nachbarn mit dem Rasenmäher oder das ständige Klingeln des Handys. Schotte Dich gegen jegliche Geräuschkulisse ab soweit es geht. Ansonsten helfen Dir Kopfhörer mit einem Beethoven- oder Mozartstück, die nervenden Geräusche auszublenden.

Der „Tummler“

Nach der Schicht noch etwas aufgedreht sein und dann im Bett hin und her tummeln. Viele kennen die Situation. Da hilft oftmals auch kein Schäfchen zählen oder sich zu zwingen, auf Kommando einzuschlafen. Lies noch etwas oder höre noch ein wenig entspannende Musik bis die Müdigkeit von allein eintritt.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Die einen gehen jeden Morgen um 7 Uhr auf die Toilette, weil der Körper weiß, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Das gleiche funktioniert mit dem Einschlafen. Nimm Rituale zur Unterstützung, wie etwa eine lauwarme Dusche oder einen bestimmten Tee vor dem Schlafengehen. So signalisierst Du Deinem Körper: Jetzt ist Schlafenszeit.


Diskutieren, aber fair. Hier finden Sie unsere Kommentarregeln.

  • Tracy,

    Zu spät- ich habe mich derartig auf den Nachtrhythmus eingestellt, dass ich selbst heute nie vor 2 oder 3 Uhr schlafen gehe. Das ist die Quittung für jahrelangen Nachtdienst. Stört mich aber nicht- nur wenn es dann draußen ständig laut wird, der Paketbote ständig Pakete für Nachbarn bei mir abgeben will, die Autotüren gegen 04:30 Uhr überlaut vor meinem Schlafzimmerfenster zugeknallt werden, dann bin ich genervt. Es hat mich niemand kritisiert wenn ich jede Nacht 10 Stunden arbeiten musste- darum wünsche ich heute auch nicht kritisiert zu werden, wenn ich um 11 Uhr erst aufstehe und Kaffee trinke im Schlafanzug. Ich schlafe nicht mehr- aber anders als die Menschen die niemals in der Nacht arbeiten mussten. Wäre toll, wenn es wenigstens Mietwohnungen geen würde für solche Menschen, die ruhig gelegen sind und nicht unmittelbar an der Straße. Aber dafür hat der Staat nie gesorgt.

    Antworten

Kommentar verfassen

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen