Sieben Gesellschaftsspiele für Pflegebedürftige

Mit Spielen geistig fit bleiben und Geselligkeit genießen

Alte Frau im Pflegeheim spielt mit lachenden Senioren in der Freizeit

Das gemeinsame Spielen macht Spaß und hält fit! (Foto: Fotolia)

Es muss nicht immer „Mensch ärgere dich nicht“ sein. Wir stellen Ihnen sieben tolle Gesellschaftsspiele vor, an denen auch ältere Familienmitglieder und Pflegebedürftige ihre Freude haben.

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Blokus (Foto: Mattel)

Blokus: das analoge Tetris

Blokus erinnert auf den ersten Blick an Tetris. Nur eben ohne Bildschirm. Anders als Tetris lässt sich das bunte Strategiespiel in geselliger Runde spielen. Jeder Spieler wählt eine Farbe und legt die Steine seiner Farbe, ausgehend von den Ecken des Spielbretts, ab. Alle gleichfarbigen Steine müssen dabei eine direkte Verbindung haben. Sie dürfen sich allerdings nicht an den Seiten berühren, sondern immer nur an den Ecken. Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle seine Steine abgelegt hat. Oder kein Spieler mehr ablegen kann. Wer die wenigsten Quadrate übrig hat, gewinnt.
Spieler: 2-4/Spielzeit: 20-30 Minuten/Verlag:Mattel

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Der Lexikaner (Foto: Haptikon)

Der Lexikaner: spielerisches Gedächtnistraining

Der Lexikaner verspricht spielerisches Gedächtnistraining in geselliger Runde. Gesucht werden Wörter aus gewürfelten sowie hinzugefügten Buchstaben. Diese werden dann mit einer Themenrubrik assoziiert. Das kommunikativ anregende Spiel kann auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen von schwer bis sehr leicht gespielt werden. Die großen Fotos auf den Themenkarten regen zum Erinnern und Erzählen an. Dank unterschiedlicher Spielvarianten lässt sich das Spiel an die Spielerfähigkeiten anpassen. Damit ist Der Lexikaner auch für Menschen mit fortgeschrittener Demenz geeignet und bietet Unterhaltung sowohl in der Gruppe als auch in der Einzelaktivierung.
Verlag: Haptikon

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Dixit (Bild: Libellud)

Dixit: Assoziationsspiel für Kreative

Dixit, das Assoziationsspiel mit den phantasiereichen Bildkarten, wurde 2010 zum Spiel des Jahres gekürt. Das einfache Spielprinzip: Die Spieler nehmen reihum die Rolle des Erzählers ein. Der Erzähler wählt eine seiner Handkarten aus. Und beschreibt diese mit einem Satz oder einer Phrase, die für ihn die Essenz des Bildes einfängt. Dann legt er seine Karte verdeckt ab. Alle anderen Spieler legen ebenfalls eine Karte verdeckt ab, die zur Beschreibung des Erzählers passt. Die abgelegten Karten werden gemischt und dann aufgedeckt. Um Punkte zu machen, müssen die Spieler die Karte des Erzählers erraten. Wer richtig liegt, bekommt Punkte. Aber Vorsicht! Macht der Erzähler es den Spielern zu einfach, geht er möglicherweise leer aus. Das tolle Artwork und die persönlichen Assoziationen der Spieler machen jedes Spiel einzigartig.
Spieler: 3-6/Spielzeit: 30 Minuten/Verlag: Libellud

 

Plitsch-Platsch Pinguin: Motorik spielerisch trainieren

Plitsch-Platsch Pinguin ist eigentlich ein Kinderspiel und eignet sich wunderbar, um Motorik und Hand-Augen-Koordination zu trainieren. Ziel des Spiels ist es, alle seine Pinguine am Berghang anzusiedeln. Aber Vorsicht, der Berg wackelt! Da ist viel Fingerspitzengefühl gefragt: Zu viel Schwung und die Pinguine gehen Baden.
Spieler: 1-6/Spieldauer: 15-20 Minuten/Verlag: Ravensburger

 

Qwirkle: abstraktes Legespiel mit Suchtfaktor

Qwirkle ist ein abstraktes Legespiel mit einfachem Regelwerk. Es gewann 2011 den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“, die Königsdisziplin der Gesellschaftsspiele. Beim Anlegen der gut greifbaren Holzquadrate müssen sich bei gleicher Farbe die Formen unterscheiden oder bei gleicher Form die Farben. Ziel ist es, möglichst viele Punkte abzustauben. QWIRKLE ist schnell gelernt und bietet lang anhaltenden Spielspaß für Spieler jeden Alters.
Spieler: 2-4/Spieldauer: 30-45 Minuten/Verlag: Schmidt Spiele

 

Rummikub: Spielspaß für die ganze Familie

Rummikub ist ein Spieleklassiker für die ganze Familie. Ziel ist es, alle 14 Spielsteine abzulegen. Wie bei Rommée dürfen die Steine jedoch nur in bestimmten Paaren, je nach Zahl oder Farbe abgelegt werden. Der Spieler, der am Ende die wenigsten oder gar keine Steine mehr vor sich liegen hat, ist der Gewinner! In der XXL-Ausführung sorgen Spielsteine mit extra großem Aufdruck für bessere Lesbarkeit.
Spieler: 2-4/ Spielzeit: 60-90 Minuten/Verlag: Jumbo

 

Vertellekes: Aktivierungsspiel mit Tradition

Vertellekes ist kein Charakter im Asterix-Universum, sondern ein Klassiker was Gesellschaftsspiele für Pflegebedürftige betrifft. „Vertellen“ kommt aus dem Norddeutschen und bedeutet so viel wie erzählen. Das Spielfeld besteht aus runden Karten, die in einem Kreis ausgelegt werden. Die Spielfeldkarten sind durch unterschiedliche Tiermotive gekennzeichnet. Die Mitspieler würfeln der Reihe nach und ziehen die gemeinsame Spielfigur weiter. Auf jedem Spielfeld muss eine kleine Aufgabe erfüllt werden. Das Tiermotiv auf dem Spielfeld, auf dem der Spieler landet, bestimmt die Rätsel-Kategorie: Sprichworträtsel, Stichworträtsel, Wortsammlungen, Fragen zur Biografie und kleine Aufgaben, wie pantomimische Darstellungen. Das Spiel wurde eigens für Aktivierungsarbeit mit dementen Menschen entworfen, verspricht aber Spielspaß für die gesamte Familie.
Spieleentwicklerin: Petra Fiedler 


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