Gesundheit: So bleiben Sie fit!

Tipps für einen beschwerdefreien Winter

Die Übergangszeit erwischt und nasskalt: Mit unseren Tipps sagen Sie den Schnupf-Viren den Kampf an (Foto: Fotolia)

Die Übergangszeit erwischt und nasskalt: Mit unseren Tipps sagen Sie den Schnupf-Viren den Kampf an (Foto: Fotolia)

Nasskalt, nebelig, grau:  Kollegen melden sich krank und Sie sind selbst an der Belastungsgrenze. Mit diesen Tipps für Pflegealltag und Freizeit bleiben Sie gesund.

Viel Schlaf und gute Durchblutung

Ausreichend zu schlafen ist dabei das A und O. „Es ist extrem wichtig, weil sich der Körper im Schlaf regeneriert“, erklärt Johanna Stranzinger, Arbeitsmedizinerin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Um abends zur Ruhe zu finden, hilft leichte sportliche Aktivität. Zusätzlich stimuliert Bewegung das Immunsystem. Auch Saunagänge und Wechselduschen stärken die eigene Gesundheit. „Sie verbessern die Durchblutung und die Wärmeregulation des Körpers“, erläutert die Expertin.

Licht und Luft

Weil Krankheitskeime sich in der Raumluft ausbreiten, ist regelmäßiges Lüften Pflicht – in der Klinik wie zu Hause. „Am besten die Fenster mehrmals täglich für einige Minuten weit öffnen, damit genügend Luft ausgetauscht wird“, rät Stranzinger. Kochen Sie sich in der Zwischenzeit doch einfach einen frischen Tee. Der wärmt von innen und Sie sitzen nicht im Zug. Weiter empfiehlt die Medizinerin: „Die Mittagspause lässt sich gut für einen kurzen Spaziergang nutzen. Das natürliche Licht wirkt stimmungsaufhellend und die kalte Frischluft stimuliert den Körper.“

Gesund essen und trinken

Auch die Ernährung beeinflusst die Widerstandskraft. Frische und wenig verarbeitete Lebensmittel sind am gesündesten. Sie enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe als Fertiggerichte. „Obst und rohes Gemüse eignen sich auch gut für unterwegs“, so Stranzinger. Auch wichtig: Ausreichend trinken. Zum Beispiel ungesüßten Kräutertee und Wasser. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt trägt dazu bei, die Mund- und Rachenschleimhaut feucht zu halten, damit sie Viren und Bakterien abwehren kann.

Für Risikogruppen: Impfen lassen!

Auch, wenn es sich ähnlich anhört: Ein grippaler Infekt und eine echte Virusgrippe sind nicht dasselbe. Die Grippe-Viren sind gefährlicher als die Erreger, die „nur“ grippeähnliche Symptome wie Schnupfen und erhöhte Temperatur hervorrufen. An der Virusgrippe sterben jedes Jahr auch in Deutschland Menschen. Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt deshalb Risikogruppen wie älteren und chronisch kranken Menschen und Schwangeren eine Grippeschutzimpfung – am besten jetzt im Herbst, bevor die Grippesaison richtig beginnt. Auch medizinischem Personal und Personen in Einrichtungen mit Publikumsverkehr sollten sich impfen lassen.

Wir wünschen Ihnen einen erkältungsfreien Winter!


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