Gelenke verlangen nach Pflege

Körperliche Fehlbelastungen und falsche Schuhe sorgen für schwere Knochen

Dehnübungen oder Arbeitshilfen sorgen für schmerzfreies Arbeiten

Aufgrund hoher körperlicher Belastung, klagen immer mehr Pflegekräfte über Gelenkschmerzen (Foto: Fotolia)

Volkskrankheit Gelenkschmerzen: Neben Senioren klagen immer mehr Pflegekräfte über Schmerzen in den Knochen. Schuld daran sind dauerhaft falsche Haltung oder einseitige Belastung bei der Arbeit. Dehnübungen, Hilfsmittel wie Lifter oder Einlegesohlen in den Schuhen schaffen Abhilfe. Lösungen gibt es viele.

Gelenke sind bewegliche Verbindungen zwischen den Knochen und garantieren unsere Gelenkigkeit. Jeder Mensch verfügt über 143 Gelenke, wobei der Facharzt zwischen echten, wie an Armen oder Fingergelenken, und unechten Gelenken, wie der Wirbelsäule, unterscheidet. Gelenke machen uns beweglich, geben uns Halt und fungieren als Stoßdämpfer.

Gelenkschmerzen und ihre Ursachen

Gelenkschmerzen sind oft ein Symptom vieler unterschiedlicher Erkrankungen im Bereich der Gelenke. Ursache können Stoffwechselerkrankungen, Gelenksentzündungen, Gelenksverschleiß oder die Folge von Infektionen sein. Inzwischen hat die Medizin 400 verschiedene Ursachen gefunden, auf denen Gelenkschmerzen basieren. Bei lang anhaltenden Schmerzen sollten Betroffene schleunigst einen Facharzt aufsuchen. Nur so kann die Ursache gefunden und behoben werden.

Pflege-Überlastungen gehen auf die Gelenke

Gelenkschmerzen bei Pflegekräften resultieren meist aus Überbelastung. Auch häufige einseitige Tätigkeiten können ein Grund dafür sein, dass Pfleger unter Gelenkschmerzen leiden. Hinzu kommt, dass der Job als Altenpfleger oder Pflegekraft stressbehaftet und zeitaufwändig ist. Ruhezeiten sind selten, die körperliche Belastung ist hingegen groß. Zeit für Entspannung oder Dehnübungen zwischendurch, bleibt kaum. Pfleger sind den ganzen Tag auf den Beinen und verrichten häufig routinierte Abläufe, wie Betten beziehen, Pflegebedürftige waschen oder in den Rollstuhl setzen. Diese wiederholenden Aufgaben werden oft in einer falschen Haltung erledigt, die Skelett und Gelenke stark belasten. Die Folge: Entzündungen entstehen, die die Bewegung einschränken und so zu Schmerzen führen.

Darauf kann geachtet werden

Wichtig ist das richtige Schuhwerk. Da Pflegekräfte den ganzen Tag auf den Beinen sind, werden Füße, Beine und Hüfte besonders belastet. Mit speziellen Schuheinlagen verteilen Sie das Gewicht auf die gesamte Fußsohle und entlasten so die Gelenke. Medizinische Einlagen können mit Rezept schon für kleines Geld bei einem Sanitätshaus bestellt werden. Dort werden beide Füße genau vermessen und die perfekten Einlagen binnen weniger Tage hergestellt.
Vermieden werden sollte eine wiederholte einseitige Fehlhaltung. Einfach zwischendurch beim Bettenbeziehen die Seiten wechseln. So werden die Gelenke wechselseitig beansprucht. Auch schweres Heben, beispielsweise von Pflegebedürftigen, sollte möglichst vermieden werden. Lifter sind zwar langsamer aber schonen Rücken und Gelenke nachhaltig.

Dehnen und Strecken zwischendurch helfen zusätzlich, Muskeln und Gelenke zu entspannen. Zwei Minuten zwischendrin reichen schon. Die Ironie: Bewegung hilft. Besonders wenn die Gelenke schon schmerzen.

Für die kurze Überbrückung

Für kurzzeitig auftretende Schmerzen der Gelenke helfen Medikamente aus der Apotheke. Internetapotheken wie die Europa Apotheek verfügen über ein großes Angebot an schmerzlinderndes Gelenksalben, Kapseln oder Tinkturen. Mit deren Hilfe lassen sich Gelenkschmerzen schnell lindern und die Beweglichkeit wieder herstellen.

 

 


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