Kindern Demenz erklären

Demenz für Kinder einfach erklärt.

Das Buch gibt Kindern die Möglichkeit Verhaltensveränderungen der geliebten Großeltern besser zu verarbeiten.

Demenz ist schwer zu verstehen. Für Erwachsene und erst Recht für Kinder. Plötzlich weiß Oma nicht mehr, auf welchem Platz sie normalerweise sitzt oder wo die Gläser sind. Jessica Shepherds Bilderbuch „Oma, vergiss mich nicht“ will Familien helfen, Demenz zu verstehen.

Oskar liebt seine Oma sehr. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Doch plötzlich verändert sich die geliebte Großmutter. Sie leidet an Demenz, fängt an Dinge zu vergessen. Das fällt auch Oskar im alltäglichen Leben und Spielen mit ihr auf: „In letzter Zeit vergisst Oma ganz viel- sogar meinen Geburtstag“. Mama und Papa halten es für das Beste, wenn Oma in ein Pflegeheim umzieht. Weil dort Menschen sind, die sich besser um sie kümmern können. Oskar ist bestürzt. Doch als er sie schließlich in ihrem neuen Zuhause besucht, sieht er, dass es Oma gut geht und sie sogar neue Freunde gefunden hat. Trotzdem ist es manchmal komisch, zum Beispiel, wenn die ältere Dame Wutanfälle hat. Dann ist Oskar traurig. Doch mithilfe seiner Familie und Freunden lernt der kleine Mann mit Omas Krankheit umzugehen.

„Oma, vergiss mich nicht“ greift das komplizierte Thema auf und erklärt mit einfacher Sprache und schönen Bildern was Demenz ist. Einfühlsam zeigt das Buch an alltäglichen Beispielen, warum sich Oma oder Opa so komisch verhält und dass die Kleinen mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine sind. Oskar geht es schließlich genauso.

Laut Empfehlung eignet sich das Buch für Kinder ab 5 Jahren. Doch egal wie alt die kleinen Leser sind, sollten Eltern sie mit der Thematik nicht alleine lassen. Vielmehr bietet „Oma, vergiss mich nicht“ eine schöne Gelegenheit mit dem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen.

Die Pflegebibel-Redaktion sagt klasse Idee & Umsetzung.

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